Unser
Selbsttest

So arbeitet das Verdauungssystem

Jeden Tag essen und trinken wir, um unseren Körper mit wichtigen Nährstoffen und Vitaminen zu versorgen. Doch wie funktioniert das  menschliche Verdauungssystem? Wir erklären, welchen Weg die Nahrung durch den Körper nimmt und wie sie verarbeitet wird.

Die Funktion der Verdauung: So erhält der Körper Nährstoffe und Vitamine

Für alles was wir tun, benötigt unser Körper Energie. Ob wir spazieren gehen, nachdenken, Sport machen oder Auto fahren. Selbst im Schlaf. Die dafür notwendigen Nährstoffe erhält unser Körper aus der Nahrung. Damit die wichtigen Bestandteile wie Fette, Eiweiße, Kohlenhydrate oder Vitamine für unseren Energiehaushalt nutzbar werden, durchläuft die Nahrung verschiedenen Stationen unseres Verdauungssystems. Jede Station hat dabei eine bestimmte Aufgabe.

Der Mund

Der Mund ist die erste Station des Verdauungstrakts. Mit den Zähnen zerkleinern wir jeden Bissen. Beim Kauen vermischt sich die Nahrung zudem mit Speichel. Dadurch entsteht nicht nur ein Brei, den wir gut hinunterschlucken können. Der Speichel enthält überdies erste Verdauungsenzyme: Die sogenannte alpha-Amylase zerlegt Kohlenhydrate, wie sie etwa in Brot stecken, in kleine Zuckerketten.

Die Speiseröhre

Die wellenförmigen Muskelbewegungen der Speiseröhre befördern den Speisebrei in Richtung Magen. Dieser ist durch eine Art Schließmuskel, den unteren Ösophagussphinkter, von der Speiseröhre getrennt. Er öffnet sich für gewöhnlich nur beim Schlucken und verhindert, dass Magensaft in die Speiseröhre gelangt.

Der Magen

Die Bewegungen des Magens vermischen den Nahrungsbrei mit dem Magensaft. Und der ist richtig sauer: Zellen der Magenwand produzieren Salzsäure, die den pH-Wert auf 1 bis 1,5 absenken kann. Zum Vergleich: Der pH-Wert von Essig liegt in etwa bei 3. Doch das saure Milieu im Magen ist wichtig: Keime haben hier kaum eine Chance.

Zudem aktiviert Salzsäure das Enzym Pepsin, das Eiweiße aus der Nahrung aufspaltet. Um wiederum die Magenschleimhaut vor der scharfen Salzsäure zu schützen, erzeugen bestimmte Zellen einen Schutzfilm. Darüber hinaus stammt aus Magenzellen der sogenannte Intrinsic-Faktor. Er verbindet sich mit dem Vitamin B12, das mitunter für die Blutbildung bedeutsam ist. Nur so kann der Darm das Vitamin später effektiv aufnehmen.

Der Darm

Sobald die Nahrung ausreichend zersetzt ist, schiebt der Magen den Speisebrei in kleinen Mengen in den bis zu sechs Meter langen Dünndarm. Bauchspeicheldrüse, Leber und Dünndarmdrüse helfen, die Nahrungsmittel dort mithilfe von Enzymen und Galle zu verarbeiten. Durch die Darmwand gelangen die Nährstoffe schließlich in die Blutbahn.

Der Dickdarm ist etwa eineinhalb Meter lang. Darin werden durch die Darmflora, eine Ansammlung verschiedener Mikroorganismen wie Bakterien und Pilze, schwer verdauliche Pflanzenstoffe zersetzt. Die Darmbakterien stellen zudem Vitamine wie Biotin, Folsäure oder Vitamin K her.

Außerdem entzieht der Dickdarm den Nahrungsresten Wasser und dickt dadurch den Stuhl ein. Zusätzlich fügt er dem Kot Schleim hinzu, damit dieser gleitfähiger wird. Der Stuhl verbleibt etwa 25 bis 30 Stunden im Dickdarm.

Der Enddarm

Der Enddarm ist das letzte Stück des Dickdarms und etwa 20 Zentimeter lang. Er besteht aus dem Mastdarm (Rektum) und dem Analkanal, der in den After mündet. Kot kann bis zu fünf Tage im Mastdarm bleiben, bevor er über den Analkanal ausgeschieden wird. Kot besteht aus unverdaulichen Nahrungsresten, Schleim, Wasser und Bakterien. Die braune Farbe erhält der Kot mitunter durch Sterkobilin, einem Abbauprodukt der Gallenfarbstoffe.

Wenn die Verdauung nicht richtig funktioniert

Hin und wieder kann manch einen Verdauungsprobleme ereilen. Sie betreffen entweder den oberen Verdauungstrakt und äußern sich beispielsweise durch Sodbrennen. Oder der Leidensdruck entsteht durch Bauchweh, Verstopfung oder leichten Durchfall. Kommen diese Beschwerden nur selten vor, besteht normalerweise kein Grund zur Sorge. Wenn Sie jedoch regelmäßig Probleme mit der Verdauung haben, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Er kann sie genauer untersuchen und eine ernsthafte Erkrankung ausschließen.

Bei leichtem Sodbrennen können Ihnen sanfte Hausmittel bereits helfen. Bei wiederkehrenden Beschwerden sind Refluthin® Kautabletten ein schnell wirksames Mittel gegen Sodbrennen und saures Aufstoßen. Die Kombination in Refluthin® wirkt den Beschwerden gleich 2-fach entgegen: Die mineralischen Säurepuffer neutralisieren überschüssige Magensäure schnell und der spezielle Feigenkaktusextrakt legt einen natürlichen Schutzfilm auf die angegriffene Schleimhaut der Speiseröhre.