Schwangere Frau steht draußen ine einem Feld und hät ihren Bauch.

Sodbrennen in der Schwangerschaft: So beugen Sie vor

Sie sind schwanger und haben immer wieder Sodbrennen? Das ist leider keine Seltenheit. Bis zu 85% der werdenden Mütter** haben ebenfalls damit zu kämpfen, vor allem im letzten Schwangerschaftsdrittel. Warum Sodbrennen in der Schwangerschaft so häufig ist und was Sie dagegen tun können, erfahren Sie hier.

Ursache: Warum haben Schwangere Sodbrennen?

Dass vor allem Schwangere immer wieder sauer aufstoßen müssen oder unter Sodbrennen leiden, hat einen einfachen Grund: Das Baby im Bauch. Im Laufe der 40 Schwangerschaftswochen wächst es darin von der Größe einer kleinen Erbse zu einem rund 50 Zentimeter großen Säugling heran. Und dafür braucht es Platz.

Tatsächlich hat der Magen zum Ende der Schwangerschaft nur noch etwa die Hälfte seines ursprünglichen Fassungsvermögens. Zusätzlich drücken der Körper und die Bewegungen des Babys. Speisebrei gerät dadurch leicht zurück in die Speiseröhre – gerade bei einem vollen Magen. Dort reizt der sehr saure Magensaft, der auch Verdauungsenzyme enthält, die empfindliche Schleimhaut. Sodbrennen und saures Aufstoßen sind die Folge.

So begünstigt der Hormonspiegel Sodbrennen

Durch die Schwangerschaft ändert sich auch der Hormonhaushalt der werdenden Mutter. Unter anderem bildet der Körper vermehrt das Hormon Progesteron. Es bewirkt, dass Muskeln und Bänder weicher und elastischer werden. Das erleichtert später die Geburt und den Weg des Babys durch das Becken der Mutter.

Doch die Schwangerschaftshormone wirken auch auf den Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre. Er wird elastischer und verschließt den Eingang zum Magen nicht mehr zuverlässig. Mageninhalt kann so ungehindert zurück in die Speiseröhre fließen – selbst wenn das wachsende Baby nicht auf den Magen drückt. 

Was hilft bei Sodbrennen in der Schwangerschaft

Auch wenn Sie schwanger sind, müssen Sie die Beschwerden nicht einfach hinnehmen. Mit folgenden Tipps lindern Sie das Sodbrennen oft erfolgreich und beugen effektiv vor:

Richtige Ernährung:

Halten Sie sich am besten bei sehr fettigen und scharfen Speisen zurück. Blähende Lebensmittel wie Kohlgemüse oder Bohnen sind ebenfalls ungünstig. Brot, Reiswaffeln, Zwieback oder Haferflocken hingegen saugen die Magensäure auf und verschaffen Linderung. Mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag Ernährung bei Sodbrennen.

Schwangere Frau steht in der Küche und kocht sich etwas Gesundes in einer Pfanne

Weniger ist oft mehr:

Beugen Sie Sodbrennen in der Schwangerschaft vor, indem Sie fünfmal am Tag eine kleine Portion zu sich nehmen, anstatt dreimal eine größere. Ist der Magen weniger gefüllt, ist er auch beweglicher, falls das Kind dagegen drückt.

Die passende Kleidung:

Ihre Kleidung sollte keinen zusätzlichen Druck auf Ihren Bauch ausüben, sondern gerne etwas weiter und elastisch genug sein, um ausreichend nachgeben zu können.

Günstigere Schlafposition:

Legen Sie sich mit etwas erhöhtem Oberkörper ins Bett. Die Schwerkraft verhindert so, dass der Speisebrei nach oben in die Speiseröhre zurückfließt.

Schwangere Frau liegt auf der Seite

Entspannen Sie sich:

Das wirkt auch gegen Sodbrennen. Einigen Schwangeren hilft beispielsweise Akupunktur. In Studien berichteten sie, besser essen und schlafen zu können. Sprechen Sie vor einer Akupunktur-Therapie mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt.

Liegende Frau mit Akupunkturnadeln im Gesicht

Ist Ihr Sodbrennen hingegen besonders ausgeprägt und unangenehm, sprechen Sie am besten direkt mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt. Das gilt vor allem, wenn Sie zusätzlich unter weiteren Beschwerden leiden.

Refluthin® gegen Sodbrennen

Für schnelle Linderung von Sodbrennen und anhaltenden Schutz der Schleimhaut der Speiseröhre sorgen Refluthin® Kautabletten. Mit ihrer einzigartigen Kombination wirken sie säurebedingten Magenbeschwerden gleich 2-fach entgegen. Die mineralischen Säurepuffer neutralisieren schnell überschüssige Magensäure und führen so zu einer raschen Linderung akuter Symptome wie Sodbrennen und saurem Aufstoßen. Der pflanzliche Feigenkaktusextrakt, ist reich an wertvollen Polysacchariden (sogenannten Schleimstoffen) und legt sich wie ein Schutzfilm auf die angegriffene Schleimhaut der Speiseröhre. Refluthin® Kautabletten können bei bestimmungsgemäßer Anwendung während der Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden. Refluthin® wirkt lokal und ist natürlich gut verträglich – ohne Aluminium, Natrium, Konservierungsstoffe und Produkten tierischen Ursprungs (vegan).

Packungsabbildung Refluthin® mit Fruchtgeschmack + Button "Für Schwangere geeignet"

Nehmen Sie bei Bedarf einfach eine Kautablette ein, jedoch nicht mehr als vier Kautabletten pro Tag. Vermeiden Sie die gleichzeitige Aufnahme großer Mengen Milchprodukte oder calciumhaltiger Produkte.

Mehr Infos zu Refluthin®

Sie erhalten Refluthin® Kautabletten in Frucht- und Minzgeschmack.

Portrait_Dr_Nora_Beutelmann

Dr. rer. nat. Nora Beutelmann

·

Director Medical Affairs bei Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG

Refluthin® lindert Sodbrennen schnell und ist frei von Aluminium, Natrium und Konservierungsstoffen. Daher empfehle ich sie auch gern für Schwangere.

Refluthin® in der Schwangerschaft: Alles Wichtige auf einen Blick

  • Refluthin® ist eine gut verträgliche Behandlungsmöglichkeit und lindert Sodbrennen auch in der Schwangerschaft.
  • Refluthin® wirkt lokal und ist schnell wirksam.
  • Ohne Aluminium, Natrium, Konservierungsstoffe & vegan – für ein gutes Gefühl, auch in der Schwangerschaft
  • Bei Bedarf einfach eine Kautablette einnehmen, die maximale Tagesdosis von 4 Kautabletten sollte nicht überschritten werden.
  • Einnahme während der gesamten Schwangerschaft und Stillzeit möglich, jedoch sollte bei Beschwerden, die länger als 14 Tage andauern, ein Arzt konsultiert werden
  • In Frucht- und Minzgeschmack erhältlich

Zur Gebrauchsanweisung  von Refluthin® bei Sodbrennen "Fruchtgeschmack"

Zur Gebrauchsanweisung  von Refluthin® bei Sodbrennen "Minzgeschmack"

Ein Ende in Sicht

Die gute Nachricht für werdende Mütter mit Sodbrennen: Nach der Geburt verschwinden die Beschwerden normalerweise schnell. Im Bauch ist wieder ausreichend Platz und auch der Hormonspiegel pendelt sich ein. Hält das Sodbrennen weiter an, erfahren Sie hier, was noch dahinterstecken könnte.

Häufige Fragen: Sodbrennen in der Schwangerschaft

Oft helfen schon Allgemeinmaßnahmen: kleine, über den Tag verteilte Mahlzeiten, eine angepasste Ernährung, lockere Kleidung und ein leicht erhöhter Oberkörper beim Schlafen. Reichen diese nicht aus, sind Antazida seit Jahren eine bewährte und sichere Therapieoption bei Sodbrennen in der Schwangerschaft.* Refluthin® kann bei bestimmungsgemäßer Anwendung auch in der Schwangerschaft eingenommen werden und ist eine gute Wahl zur schnellen Linderung von Sodbrennen und natürlichem Schutz der Speiseröhre.

Antazida gelten als sichere und gut verträgliche Behandlungsmöglichkeit bei Sodbrennen in der Schwangerschaft. Refluthin® kombiniert mineralische Säurepuffer, die überschüssige Magensäure schnell neutralisieren, mit pflanzlichem Feigenkaktusextrakt, der sich wie ein Schutzfilm auf die angegriffene Speiseröhre legt. Refluthin® ist ohne Aluminium und Natrium und auch für die Anwendung in der Schwangerschaft geeignet. Sprechen Sie im Zweifel mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder fragen Sie in der Apotheke.

Sodbrennen kann grundsätzlich in jeder Phase auftreten, nimmt aber vor allem im letzten Schwangerschaftsdrittel zu. Bis zu 85 % der Schwangeren sind im Verlauf betroffen.**

Die Ursachen sind multifaktoriell und sowohl hormonell als auch mechanisch: Der Anstieg von Östrogen und Progesteron beeinträchtigt die Funktion des Schließmuskels zwischen Magen und Speiseröhre, zusätzlich drückt die wachsende Gebärmutter auf den Magen.

Natron ist ein bekanntes Hausmittel. Natriumhydrogencarbonat, so die korrekte chemische Bezeichnung, ist alkalisch und kann daher Magensäure neutralisieren. Für die schnelle Hilfe gegen Sodbrennen benötigt man meist nicht viel Natron, jedoch kann die Einnahme bei empfindlichen Menschen auch zu Bauschmerzen und Blähungen führen. Auch bei Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Beschwerden ist wegen des hohen Natriumgehalts Vorsicht geboten. Wer in der Schwangerschaft auf Natrium verzichten möchte, findet in Refluthin® eine natriumfreie Alternative, die zusätzlich ohne Aluminium und Konservierungsstoffe auskommt.

Schlafen Sie mit leicht erhöhtem Oberkörper und essen Sie die letzte größere Mahlzeit nicht direkt vor dem Zubettgehen. Weitere Tipps finden Sie auf unserer Seite Sodbrennen nachts.

In der Regel ja: Nach der Geburt verschwinden die Beschwerden meist schnell, weil wieder mehr Platz im Bauch ist und sich der Hormonspiegel normalisiert.

Weiterführende Informationen:

Lebensmittel in Vorratsdosen

Hausmittel gegen Sodbrennen

Bei Sodbrennen müssen Sie nicht immer gleich zur Chemiekeule greifen. Es gibt wirksame Hausmittel, die helfen können. Wir haben die traditionellen Helfer für Sie zusammengestellt.

Lachende Frau bereitet einen Salat zu

Ernährung bei Sodbrennen

Viele Nahrungsmittel können Sodbrennen auslösen, andere wirken manchmal sogar lindernd. Wir verraten Ihnen, welche Lebensmittel Sie bevorzugen und welche Sie besser meiden sollten.

Mann hält sich Brust, da er an Sodbrennen leidet

Wie entsteht Sodbrennen?

Lesen Sie alles über die Ursachen und Auslöser der unangenehmen Beschwerden. Wir geben außerdem Tipps, wie Sie das lästige Brennen schnell lindern können.

* Broussard CN et al. Treating Gastro-Oesophageal Reflux Disease During Pregnancy and Lactation. Drug Safety. 1998;19(4):325–337.
** Madisch A et al. S2k-Leitlinie Gastroösophageale Refluxkrankheit und eosinophile Ösophagitis der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). Z Gastroenterol. 2023;61(7):862-933.